Kapitel 1: Schlafenszeit mit einer besonderen Idee
Es war Abend, und Mama BergBiber brachte Bebi ins Bett. Der Mond leuchtete durch das Fenster, und draußen zirpten die Grillen leise.
„So, mein kleiner Biber, es ist Zeit zum Schlafen“, sagte Mama sanft und zog die warme Decke über ihn.
„Mama, kannst du mir eine Geschichte erzählen?“ fragte Bebi und kuschelte sich in sein Kissen.
Mama lächelte. „Natürlich. Aber weißt du was? Heute darfst du die Geschichte erfinden!“
Bebi setzte sich auf. „Ich? Eine eigene Gutenachtgeschichte?“
„Ja“, sagte Mama. „Lass deiner Fantasie freien Lauf.“
Bebi überlegte einen Moment, dann nickte er begeistert. „Okay! Ich habe eine Idee!“
Kapitel 2: Der kleine Stern auf Reisen
„Es war einmal ein kleiner Stern“, begann Bebi und sprach mit leuchtenden Augen. „Er wohnte ganz oben am Himmel mit seinen vielen Sternenfreunden. Aber er war neugierig und wollte wissen, wie es auf der Erde aussieht.“
„Oh, das klingt spannend“, sagte Mama. „Und was hat er gemacht?“
„Er hat sich auf den Weg gemacht!“ sagte Bebi und breitete seine Arme aus. „Er flog durch den Himmel, vorbei an großen Wolken und dem Mond, bis er langsam zur Erde sank.“
„Und wo ist er gelandet?“ fragte Mama.
Bebi überlegte kurz. „Er landete in einem großen Wald, genau auf einem hohen Baum.“
Kapitel 3: Neue Freunde im Wald
„Der kleine Stern leuchtete in der dunklen Nacht“, fuhr Bebi fort. „Und plötzlich kam eine Eule geflogen.“
„‚Wer bist du?‘ fragte die Eule neugierig.“ Bebi sprach mit tiefer Stimme, um die Eule nachzumachen.
„‚Ich bin ein Stern, und ich wollte die Erde sehen‘, sagte der kleine Stern.“
Mama nickte begeistert. „Und was passierte dann?“
„Die Eule zeigte dem Stern den ganzen Wald! Sie flog mit ihm über die Baumwipfel und zeigte ihm glitzernde Flüsse und Felder.“
Bebi gähnte kurz, aber er wollte die Geschichte noch zu Ende erzählen.
„Und dann kam ein kleiner Fuchs. ‚Warum leuchtest du so schön?‘ fragte er den Stern.“
„Der Stern lachte. ‚Weil ich aus dem Himmel komme!‘“
Kapitel 4: Zeit, nach Hause zu gehen
„Der Stern liebte die Erde“, erzählte Bebi weiter. „Aber irgendwann wurde er müde. ‚Ich glaube, ich muss nach Hause‘, sagte er.“
„Die Eule und der Fuchs wollten ihm helfen. Sie brachten ihn zu einem hohen Berg, und dort sprang der Stern wieder hoch in den Himmel.“
„Wie schön“, sagte Mama leise. „Und was machte der Stern dann?“
„Er leuchtete noch heller als vorher, weil er so viele neue Freunde hatte!“ Bebi lächelte zufrieden.
Kapitel 5: Ein glückliches Ende
Mama streichelte Bebi sanft über den Kopf. „Das war eine wunderschöne Gutenachtgeschichte.“
Bebi gähnte. „Meinst du, der Stern schaut jetzt auf uns herunter?“
„Ganz bestimmt“, flüsterte Mama. „Und vielleicht wartet er schon auf dein nächstes Abenteuer.“
Bebi kuschelte sich in seine Decke. „Dann erzähle ich ihm morgen wieder eine Geschichte.“
Mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen schloss Bebi die Augen und schlief tief und fest – während draußen der Mond und die Sterne über ihn wachten.
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