Bebi BergBiber und das große Baumhaus-Abenteuer

Bebi BergBiber und das große Baumhaus-Abenteuer - BergBiber GmbH

Kapitel 1 – Ein neuer Spielplatz

Es war ein wunderschöner Sommertag. Die Sonne schien warm vom Himmel und eine leichte Brise ließ die Blätter in den Bäumen rascheln. Bebi BergBiber hüpfte fröhlich durch den Garten, als Mama lächelnd sagte: „Heute wartet eine ganz besondere Überraschung auf dich.“

„Eine Überraschung?“, fragte Bebi neugierig und seine Augen wurden ganz groß.

„Auf dem Spielplatz wurde ein neues Klettergerüst gebaut. Es soll aussehen wie ein riesiger Baum mit einem Baumhaus ganz oben.“

Bebi konnte kaum stillstehen. Genau in diesem Moment kam sein guter Freund Max Meerschweinchen den Weg entlang. Max trug seinen kleinen Sonnenhut und winkte schon von weitem.

„Bebi! Komm schnell! Ich habe gehört, dort gibt es Hängebrücken, Rutschen und sogar ein Fernrohr!“

Die beiden Freunde machten sich sofort auf den Weg. Schon von weitem konnten sie den riesigen Spielbaum sehen. Der Stamm war so breit wie ein echter Baum, viele kleine Holzstege führten nach oben und ganz oben wartete ein gemütliches Baumhaus mit kleinen Fenstern.

„Wow!“, staunte Bebi. „Das sieht ja aus wie ein Abenteuerwald!“

Max nickte begeistert.

„Dann lass uns alles entdecken!“


Kapitel 2 – Der mutige Aufstieg

Vor dem großen Baum standen viele Kinder und bestaunten das neue Klettergerüst. Manche kletterten bereits über dicke Seile, andere balancierten vorsichtig über schmale Holzstege.

Bebi legte eine Pfote auf den Baumstamm.

„Bereit?“

„Bereit!“, rief Max.

Langsam begannen sie zu klettern. Erst ging es über eine kleine Holzleiter. Danach mussten sie über dicke Baumstämme balancieren, die sich ganz leicht bewegten.

„Gar nicht so einfach!“, lachte Max.

Bebi streckte ihm sofort die Pfote entgegen.

„Wir schaffen das zusammen.“

Schritt für Schritt kamen sie immer höher. Unter ihnen wurde der Spielplatz kleiner und kleiner.

Zwischendurch blieb Bebi stehen und schaute nach unten.

„Von hier oben sieht alles ganz anders aus.“

„Fast wie bei den Vögeln!“, antwortete Max glücklich.

Dann erreichten sie eine kleine Plattform zwischen den Ästen.

Hier wehte der Sommerwind ganz sanft durch die Blätter.

Die beiden lächelten sich an.

„Bis zum Baumhaus ist es gar nicht mehr weit.“


Kapitel 3 – Das geheime Baumhaus

Endlich öffnete Bebi die kleine Holztür.

„Wow!“

Das Baumhaus war viel größer als erwartet. Überall gab es kleine Fenster, durch die das Sonnenlicht hereinschien. In einer Ecke stand ein großes Holzfernrohr und an den Wänden waren Bilder von Waldtieren gemalt.

„Das fühlt sich fast wie ein echtes Baumhaus an“, flüsterte Max.

Die beiden schauten durch das Fernrohr.

„Ich sehe den Ententeich!“

„Und ich kann sogar den Eiswagen entdecken!“

Sie lachten laut.

Dann fanden sie eine kleine Schatzkiste aus Holz.

Natürlich war sie leer.

„Vielleicht ist das die Schatzkiste für alle Kinder, die hier spielen“, überlegte Max.

„Oder für ganz viele Abenteuer“, sagte Bebi.

Sie setzten sich kurz ans Fenster und beobachteten die Schmetterlinge, die zwischen den Blumen tanzten.

Es war herrlich ruhig dort oben.


Kapitel 4 – Die lange Hängebrücke

Plötzlich entdeckte Max eine Hängebrücke.

Sie führte vom Baumhaus zu einem zweiten kleinen Turm.

„Traust du dich?“

Bebi schaute auf die Brücke.

Sie schwankte leicht im Wind.

„Ein bisschen schon… aber zusammen bestimmt!“

Ganz vorsichtig gingen beide los.

Die Holzplanken wackelten unter ihren Füßen.

„Wackel… wackel…“

Max musste lachen.

„Das kitzelt ja im Bauch!“

In der Mitte blieb Bebi kurz stehen.

Er schaute nach links und nach rechts.

Überall rauschten die grünen Blätter.

Ein kleiner Spatz flog direkt an ihnen vorbei.

„Hallo!“, piepste der Vogel.

„Hallo!“, riefen beide zurück.

Dann gingen sie mutig weiter.

Als sie auf der anderen Seite ankamen, klatschten sie sich glücklich ab.

„Geschafft!“


Kapitel 5 – Die riesige Rutsche

Jetzt fehlte nur noch eine Sache.

Die größte Rutsche des ganzen Spielplatzes.

Sie begann direkt am höchsten Turm.

Bebi schaute nach unten.

„Ganz schön hoch.“

Max grinste.

„Ich zähle bis drei!“

„Eins…“

„Zwei…“

„Drei!“

Wuuuuusch!

Die beiden sausten gemeinsam die lange Röhrenrutsche hinunter.

Es wurde erst dunkel.

Dann hell.

Dann machten sie eine kleine Kurve.

Und plötzlich…

…plumps!

Sie landeten lachend unten im weichen Sand.

„Nochmal!“, rief Max sofort.

„Unbedingt!“, lachte Bebi.

Mehrmals liefen sie wieder nach oben und rutschten erneut herunter.

Jedes Mal machte es genauso viel Spaß.


Kapitel 6 – Der schönste Sommertag

Langsam ging die Sonne tiefer.

Die Schatten wurden länger und ein angenehmer Sommerabend begann.

Bebi und Max setzten sich auf eine Bank und tranken gemeinsam eine kühle Apfelschorle.

„Das war einer meiner schönsten Tage überhaupt“, sagte Max.

Bebi nickte zufrieden.

„Nicht nur wegen des Baumhauses.“

„Sondern?“

„Weil Abenteuer mit Freunden einfach am meisten Spaß machen.“

Max lächelte.

„Dann kommen wir bald wieder.“

Die beiden schauten noch einmal zum großen Spielbaum.

Oben im Baumhaus glitzerten die Fenster in der Abendsonne.

Es sah fast so aus, als würde der Baum selbst lächeln.

Hand in Pfote gingen die beiden Freunde nach Hause.

Und beide wussten schon jetzt:

Dieses Baumhaus würde noch viele wunderbare Abenteuer erleben. 🌳🦫💚

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