Kapitel 1 – Der heißeste Tag des Sommers
Schon früh am Morgen schien die Sonne durch das Fenster von Bebi BergBibers Kinderzimmer.
Normalerweise freute sich Bebi darauf, nach dem Frühstück sofort nach draußen zu rennen. Doch heute fühlte sich die Luft schon ganz warm an.
Als er die Haustür öffnete, streckte er vorsichtig seine Nase hinaus.
„Puh!“, sagte er und zog sie gleich wieder zurück.
„Heute ist es aber heiß!“
Mama BergBiber musste lächeln.
„Ja, heute wird einer der heißesten Sommertage überhaupt. Deshalb trinken wir heute besonders viel, setzen Sonnenhüte auf und machen zwischendurch immer wieder Pausen im Schatten.“
Bebi setzte sofort seinen hellen Sonnenhut auf.
Gemeinsam tranken sie ein großes Glas Wasser.
Danach traf sich Bebi mit seinen Freunden auf der großen Blumenwiese.
Noa Nashorn wedelte sich mit einem Blatt Luft zu.
Isabel Igel hatte sich unter einen Busch gesetzt.
Max Meerschweinchen lag gemütlich auf einer Picknickdecke.
Und selbst die kleine Amelie Ameise bewegte sich heute ganz langsam.
„Mir ist sooo warm“, seufzte Noa.
„Mir auch“, sagte Bebi.
Da flatterte plötzlich ein kleiner Schmetterling vorbei.
Er setzte sich kurz auf eine Sonnenblume.
Seine Flügel bewegten sich nur noch ganz langsam.
„Ich glaube“, sagte Isabel leise, „nicht nur uns ist heiß.“
Alle schauten sich an.
Vielleicht brauchten heute noch viele Tiere eine kleine Abkühlung.
Und genau das wollten die Freunde herausfinden.
Kapitel 2 – Die durstige Wiese
Gemeinsam spazierten die Freunde langsam durch den Garten.
Überall summten Bienen.
Schmetterlinge flogen zwischen den Blumen.
Doch heute wirkten alle Tiere viel ruhiger als sonst.
An einer Blüte entdeckte Bebi eine kleine Hummel.
Sie saß einfach nur da.
„Hallo!“, sagte Bebi freundlich.
Die Hummel summte leise zurück.
„Ist alles in Ordnung?“
„Mir ist nur ein bisschen warm.“
Mama BergBiber, die die Kinder begleitete, erklärte:
„Viele Insekten freuen sich im Sommer über Wasser. Aber sie brauchen ganz flache Stellen, damit sie sicher trinken können.“
„Dann bauen wir eine Trinkstation!“, rief Bebi begeistert.
Gemeinsam suchten sie einen flachen Teller.
Sie füllten ihn mit etwas Wasser.
Dann legten sie kleine Kieselsteine hinein.
Jetzt konnten die Bienen und Schmetterlinge sicher landen.
Schon nach kurzer Zeit kamen die ersten Besucher.
Eine Biene.
Ein Schmetterling.
Eine kleine Libelle.
„Sie trinken wirklich!“, freute sich Max.
Bebi lächelte stolz.
„Das fühlt sich richtig gut an.“
Kapitel 3 – Das schattige Picknick
Mittlerweile stand die Sonne ganz hoch am Himmel.
„Jetzt ist Zeit für eine Pause“, sagte Mama.
Alle suchten sich einen großen Baum mit dichtem Blätterdach.
Dort war es wunderbar kühl.
Mama hatte viele leckere Sachen eingepackt.
Saftige Wassermelone.
Erdbeeren.
Gurken.
Kleine Käsebrote.
Und natürlich jede Menge Wasser.
„Warum essen wir heute so viel Obst?“, fragte Noa.
Papa BergBiber erklärte:
„Viele Früchte enthalten besonders viel Wasser. Das hilft unserem Körper bei dieser Hitze.“
Bebi biss in ein großes Stück Wassermelone.
„Mmmmh! Das schmeckt nach Sommer!“
Alle mussten lachen.
Während sie gemütlich aßen, beobachteten sie die Wolken.
Eine sah aus wie ein Eis.
Eine wie ein Drache.
Und eine sogar wie ein kleiner Biber.
„Die sieht aus wie du!“, lachte Isabel.
Bebi grinste.
„Vielleicht fliegt da oben mein Wolkenzwilling.“
Kapitel 4 – Die große Wasserspiel-Idee
Nach der Pause hatte Noa plötzlich eine Idee.
„Wollen wir uns abkühlen?“
„Jaaa!“, riefen alle gleichzeitig.
Papa BergBiber holte den Gartenschlauch.
Mama stellte mehrere kleine Eimer auf.
Max brachte Schwämme.
Und Isabel entdeckte sogar kleine Gießkannen.
Schon begann das große Wasserspiel.
Sie spritzten vorsichtig Wasser in die Luft.
Fingen Tropfen mit den Händen.
Ließen kleine Boote durch eine Wasserrinne fahren.
Und hüpften lachend durch die Pfützen.
Selbst Amelie Ameise bekam einen winzigen Mini-Wasserplatz nur für sich.
Niemand wurde absichtlich nass gespritzt.
Alle achteten darauf, dass jeder mitmachen konnte.
Das machte den Spaß noch viel schöner.
„Das ist der beste Sommertag überhaupt!“, rief Bebi.
Kapitel 5 – Die kleine Überraschung
Gerade als alle ihre Handtücher trocknen wollten, hörten sie ein leises Piepsen.
„Habt ihr das gehört?“
Hinter einem Blumentopf saß ein kleiner Spatz.
Er öffnete immer wieder seinen Schnabel.
„Er hat bestimmt Durst“, sagte Isabel.
Ganz vorsichtig stellte Bebi eine kleine Schale mit Wasser daneben.
Der Spatz hüpfte langsam näher.
Er nahm einen kleinen Schluck.
Dann noch einen.
Anschließend hüpfte er fröhlich auf den Rand der Schale.
Er flatterte einmal um die Freunde herum.
Fast so, als wollte er Danke sagen.
Bebi wurde ganz warm ums Herz.
„Heute haben wir nicht nur uns selbst eine Freude gemacht.“
Mama nickte.
„Genau das macht einen schönen Sommertag aus.“
Kapitel 6 – Ein Abend voller Sommerzauber
Langsam wurde es Abend.
Die Sonne stand tief am Himmel.
Jetzt war die Luft endlich wieder angenehm warm.
Die Freunde setzten sich gemeinsam auf die Wiese.
Der Himmel färbte sich orange, rosa und golden.
Grillen begannen zu zirpen.
Ein leichter Wind strich durch die Blumen.
„Heute war es ganz schön heiß“, sagte Noa.
„Aber wir haben gelernt, wie man gut damit umgehen kann“, ergänzte Max.
Bebi nickte.
„Viel trinken.“
„Schatten suchen.“
„Sonnenhut tragen.“
„Pausen machen.“
„Und anderen helfen.“
Mama BergBiber lächelte stolz.
„Genau so.“
Als die ersten Sterne am Himmel erschienen, kuschelte sich Bebi später zufrieden in sein Bett.
Er dachte noch einmal an die Tiere, an das Wasserspiel, an die leckere Wassermelone und an den kleinen Spatz.
Dann schloss er die Augen.
„Morgen wird bestimmt wieder ein schöner Sommertag.“
Mit einem Lächeln schlief Bebi BergBiber ein.
Und draußen summte der warme Sommerabend ganz leise weiter.
Ende. 🦫☀️🍉💚



















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