Baby

Einführung von Beikost

6 Anzeichen für den Beikoststart

Die Einführung von Beikost ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung
eines Babys. Doch wie erkennt man, wann ein Baby bereit für feste
Nahrung ist? Es gibt bestimmte Anzeichen, die darauf hinweisen, dass ein
Baby bereit ist, Beikost zu sich zu nehmen.
Die WHO empfiehlt die Einführung der Beikost ab dem 7. Lebensmonat.
Doch das Alter alleine sollte dafür nicht entscheidend sein. Babys
entwickeln sich sehr unterschiedlich schnell. So gibt es Babys die bereits
ab dem vierten Monat die ersten Reifezeichen zeigen, aber auch Solche,
die erst gegen Ende des ersten Lebensjahres bereit sind. Wichtig ist, die
individuelle Geschwindigkeit eines jeden Babys zu akzeptieren und keinen
Druck aufzubauen. Auch treten die Zeichen in der Regel nicht alle auf
einmal auf, sondern entwickeln sich mit der Zeit.

Interesse am Essen

Ein erstes Zeichen dafür, dass euer Baby bereit für die Beikost ist, ist das
Interesse an eurem Essen. Wenn das Baby euch beim Essen zuschaut, den
Mund öffnet oder nach Essen greift, kann das ein Hinweis darauf sein, dass
es bereit ist, selbst zu essen. Aber darauf alleine sollte man sich nicht
verlassen.

Aufrecht sitzen und Kopf halten

Viel wichtiger ist, dass euer Baby seinen Kopf alleine halten kann und
selbständig aufrecht sitzen kann. Mit aufrecht sitzen ist nicht gemeint,
dass es schon komplett alleine, zum Beispiel in einem Hochstuhl, sitzen
kann, sondern eher auf eurem Schoß an euch gelehnt ohne in sich
zusammen zu sacken. Das ist deshalb so wichtig, weil es euer Baby davor
schützt sich an fester Nahrung zu verschlucken.

Zungenstoßreflex

Ein weiteres Beikostreifezeichen ist, dass der sogenannte
Zungenstoßreflex verschwunden ist. Dieser soll euer Baby von Natur aus
davor bewahren feste Nahrung aufzunehmen bevor es dazu wirklich bereit
ist. Dass der Reflex noch vorhanden ist, könnt ihr ganz einfach daran
erkennen, dass euer Baby das Essen mit der Zunge wieder aus dem Mund
schiebt. In dem Fall solltet ihr mit der Einführung noch etwas warten.

Selbstständig Nahrung greifen und zum Mund führen

Auch wichtig ist es, dass das Zusammenspiel von Augen, Hand und Mund
funktionieren und das Baby selbständig zur Nahrung greifen und sie zum
Mund führen kann.

Kaubewegungen werden imitiert

Und zu guter Letzt sollte euer Baby Kaubewegungen nachahmen können.
Das ist deswegen wichtig, weil eurer Kind so die angebotene Nahrung
auch ohne Zähne zwischen den Kauleisten zermahlen und schlucken kann.
Das ist besonders wichtig wenn ihr euch zum Beispiel dafür entscheidet
eurem Baby von Beginn an nicht nur den klassischen Brei sondern auch
Fingerfood anzubieten.

Hilfe von Dritten

Solltet ihr unsicher sein, ob euer Baby bereit für die Beikost ist, wendet
euch einfach an euren Kinderarzt oder eure Hebamme. Es gibt viele tolle
Hebammen, die eine Beikostberatung durchführen und euch unterstützen.
Die Kosten dafür werden von vielen Krankenkassen sogar übernommen.
Und denkt daran, es nennt sich BEIKOST nicht ERSATZKOST. Die Beikost
wird nur zusätzlich gegeben. Die primäre Nahrungsquelle zu der Zeit sollte
immer noch Muttermilch oder Pre-Nahrung sein.
Bis euer Baby so viel feste Nahrung zu sich nimmt, dass es keine Milch
mehr benötigt kann es viele Monate dauern und das ist völlig in Ordnung.
Wichtig ist nur, dass das Ganze völlig frei von Druck und Stress geschieht.

Wie ist es mit Wasser?

Euer Baby braucht noch kein zusätzliches Wasser oder Tee. Wenn ihr
möchtet, könnt ihr aber zur Beikosteinführung ab und zu ein kleines
Schlückchen Wasser anbieten zum Üben. Dafür braucht ihr auch keine
besondere Schnabel- oder Trinklerntasse. Ein kleines Pinnchen aus dickem
Glas, das nicht zerbissen werden kann reicht aus. Achtet nur darauf, dass
es nicht zu viel wird denn zu viel Wasser kann für Babys gefährlich werden.
Erst ab der dritten komplett ersetzen Mahlzeit müsst ihr Wasser dazu
geben. Vorher könnt ihr es machen aber es ist nicht notwendig.

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