Bebi BergBiber und der neue Kindersitz

Bebi BergBiber und der neue Kindersitz - BergBiber GmbH

Kapitel 1 – Ein großes Paket

An einem sonnigen Morgen saß Bebi BergBiber mit seinem Frühstück am Küchentisch. Mama BergBiber hatte frische Apfelscheiben geschnitten, und Papa BergBiber summte fröhlich, während er Kakao umrührte.

Da klingelte es plötzlich an der Tür.

„Ich mach auf!“, rief Bebi aufgeregt und flitzte mit tapsigen Schritten zur Haustür.

Draußen stand ein großer Karton.

Ein riiiesiger Karton.

„Für Familie BergBiber“, sagte der Paketbote freundlich.

Bebis Augen wurden ganz rund.
„Ist das für mich?“

Papa musste lachen.
„Irgendwie schon.“

Gemeinsam trugen sie das Paket ins Wohnzimmer. Der Karton war fast so groß wie Bebi selbst.

„Was da wohl drin ist?“, fragte Bebi neugierig.

Mama zwinkerte.
„Mach doch mal vorsichtig auf.“

Bebi zog langsam am Klebeband.
Ratsch.
Dann öffnete sich der Karton.

„Wooooow!“

Darin lag ein neuer Kindersitz für das Auto.
Er war weich gepolstert, hatte gemütliche Seiten zum Anlehnen und einen Bezug in einem schönen salbeigrünen Farbton.

„Der ist ja toll!“, staunte Bebi.

Papa nickte.
„Du bist inzwischen schon größer geworden. Deshalb brauchst du jetzt einen neuen Sitz.“

Bebi setzte sich sofort hinein.
„Der fühlt sich an wie ein kleiner Sessel!“

Mama strich ihm durchs Fell.
„Und er sorgt dafür, dass du sicher sitzt.“

Bebi grinste.
„Dann kann ich ja wie ein großer BergBiber fahren!“

„Fast“, lachte Papa.
„Aber nur als Beifahrer.“

Den ganzen Vormittag wollte Bebi alles über den neuen Sitz wissen.
Warum die Gurte so weich waren.
Warum die Lehne so hoch war.
Und warum man im Auto überhaupt einen Kindersitz brauchte.

Papa erklärte geduldig:
„Damit dein Körper gut geschützt ist. Besonders wenn wir bremsen müssen oder über holprige Straßen fahren.“

Bebi nickte ernst.
Dann klopfte er stolz auf den Sitz.
„Dann passe ich gut auf ihn auf.“

Und genau da hatte Mama eine Idee.

„Wie wäre es“, fragte sie lächelnd, „wenn wir morgen Oma und Opa besuchen fahren und den neuen Sitz dabei testen?“

Bebi sprang vor Freude fast in die Luft.

„Jaaaaaa!“


Kapitel 2 – Der erste Probesitz

Am nächsten Morgen war Bebi schon früh wach.

Noch bevor Mama Frühstück gemacht hatte, stand er geschniegelt im Flur.

„Können wir losfahren?“

Papa schaute lachend auf die Uhr.
„Die Sonne ist gerade erst aufgestanden.“

Aber Bebi konnte kaum still sitzen.

Nach dem Frühstück gingen sie gemeinsam zum Auto.
Papa baute den neuen Kindersitz ein und überprüfte alles ganz genau.

„Sicherheit zuerst“, sagte er.

Bebi durfte danebenstehen und zuschauen.
Papa zog an den Gurten, prüfte die Halterungen und kontrollierte, ob der Sitz fest saß.

Dann war es endlich so weit.

„Einsteigen!“

Bebi kletterte vorsichtig hinein.
Der Sitz fühlte sich weich und gemütlich an.

„Der passt perfekt“, sagte Mama zufrieden.

Papa half beim Anschnallen.
„Nicht zu locker und nicht zu fest.“

Klick.

Bebi grinste.
„Ich fühle mich wie ein kleiner König.“

Mama musste lachen.
„Ein sicherer kleiner König.“

Dann startete Papa das Auto.

Während sie losfuhren, schaute Bebi begeistert aus dem Fenster.
Er konnte jetzt viel besser hinausschauen als früher.

„Ich sehe die Bäume!“

„Und die Kühe!“, rief Mama.

„Und den roten Traktor!“

Immer wieder lehnte sich Bebi gemütlich zurück.

„Der Sitz ist wirklich bequem“, sagte er zufrieden.

Nach einer Weile kamen sie auf eine kurvige Straße.
Früher war Bebi dabei manchmal hin und her gerutscht.

Aber diesmal blieb alles gemütlich und ruhig.

„Mama“, sagte Bebi stolz, „mein Sitz passt richtig gut auf mich auf.“

Mama lächelte warm.
„Genau das soll er machen.“

Dann wurde Bebi plötzlich nachdenklich.

„Hat Noa Nashorn auch einen neuen Sitz bekommen, als er größer wurde?“

Papa nickte.
„Natürlich. Alle Kinder brauchen Sitze, die zu ihrer Größe passen.“

Bebi überlegte kurz.
Dann sagte er:
„Dann erzähle ich ihm später davon.“

Und während draußen die Sonne über die Wiesen glitzerte, fuhr Familie BergBiber fröhlich weiter Richtung Oma und Opa.


Kapitel 3 – Die kleine Pause unterwegs

Nach einiger Zeit begann Bebis Bauch leise zu knurren.

„Ich glaube“, sagte Papa schmunzelnd, „wir brauchen eine kleine Pause.“

Sie hielten an einem Rastplatz mit vielen Bäumen und einer großen Wiese.

Mama packte eine kleine Decke aus.
Es gab Apfelscheiben, Käsebrote und kaltes Wasser.

Bebi sprang fröhlich herum.

„Mein Sitz ist sooo bequem, dass ich fast vergessen habe, hungrig zu sein!“

Papa lachte.
„Das ist ein gutes Zeichen.“

Während sie aßen, beobachtete Bebi die vorbeifahrenden Autos.

„Schau mal“, sagte er plötzlich, „da sitzt auch ein Kind in einem Sitz!“

Mama nickte.
„Weil alle Kinder sicher fahren sollen.“

Bebi dachte kurz nach.
Dann sagte er:
„Das ist irgendwie schön.“

„Was genau?“, fragte Papa.

„Dass die großen BergBiber und Menschen so gut auf die Kleinen aufpassen.“

Mama lächelte gerührt.

Nach dem Essen durfte Bebi noch ein bisschen über die Wiese laufen.
Er sammelte zwei schöne Steine für Oma und eine lustige Feder für Opa.

Dann ging es zurück ins Auto.

Diesmal setzte sich Bebi ganz alleine richtig in seinen Sitz.

„Ich kann das schon!“

Papa kontrollierte trotzdem nochmal alles.

Klick.

„Perfekt“, sagte er stolz.

Und weiter ging die Reise.


Kapitel 4 – Ein bisschen Müdigkeit

Die Sonne stand inzwischen hoch am Himmel.
Im Auto wurde es angenehm warm.

Bebi schaute aus dem Fenster.
Die Bäume rauschten vorbei.
Die Wolken zogen langsam über den Himmel.

Langsam wurden seine Augen schwer.

Mama bemerkte es sofort.
„Ist jemand müde?“

„Nur ein kleines bisschen“, murmelte Bebi.

Papa stellte leise Musik an.

Bebi kuschelte sich in seinen Sitz.
Die weichen Seiten stützten seinen Kopf ganz gemütlich.

„Das fühlt sich an wie ein kleines Bett“, flüsterte er.

Dann schlief er langsam ein.

Mama drehte sich lächelnd um.
„Schau mal, wie friedlich er schläft.“

Papa nickte vorsichtig.
„Der Sitz passt wirklich gut.“

Während draußen die Landschaft vorbeizog, träumte Bebi von einer großen Autofahrt mit seinen Freunden.

Noa Nashorn fuhr einen Bus.
Isabel Igel hatte eine Karte.
Und Max Meerschweinchen verteilte Kekse.

Alle lachten und sangen zusammen.

Als Bebi wieder aufwachte, war die Sonne schon etwas tiefer.

„Sind wir bald da?“, fragte er verschlafen.

Papa grinste.
„Noch fünf Minuten.“

Sofort war Bebi hellwach.


Kapitel 5 – Bei Oma und Opa

Endlich bog das Auto in die kleine Straße von Oma und Opa ein.

„Daaa sind sie!“

Oma und Opa standen schon winkend vor dem Haus.

Kaum hielt das Auto an, wollte Bebi losspringen.

„Langsam“, sagte Papa ruhig.
„Erst abschnallen.“

Klick.

Dann durfte Bebi aussteigen.

Oma nahm ihn sofort in den Arm.
„Du bist aber groß geworden!“

„Und ich habe einen neuen Sitz!“, erzählte Bebi stolz.

Natürlich wollte er ihn sofort zeigen.

Opa beugte sich ins Auto.
„Der sieht wirklich gemütlich aus.“

Bebi nickte begeistert.
„Und sicher! Und weich! Und ich kann super rausschauen!“

Opa lächelte.
„Dann bist du ja bestens unterwegs.“

Den Nachmittag verbrachten sie im Garten.
Es gab Erdbeerkuchen und selbstgemachte Limonade.

Bebi erzählte die ganze Zeit von der Fahrt.

Von der Raststätte.
Von den Traktoren.
Von seinem Nickerchen.

Und immer wieder von seinem neuen Sitz.

„Das Wichtigste“, sagte Mama irgendwann lächelnd, „ist, dass du sicher gefahren bist.“

Bebi nickte stolz.
„Und bequem!“


Kapitel 6 – Die Heimfahrt

Am Abend wurde der Himmel langsam orange.

Es war Zeit, nach Hause zu fahren.

Bebi war müde vom vielen Spielen und Kuchenessen.

Doch bevor sie losfuhren, stellte er sich nochmal vor seinen Sitz.

„Danke“, sagte er leise.

Papa grinste.
„Wem dankst du denn?“

„Dem Sitz.“

Mama musste lachen.
„Das ist aber lieb.“

Bebi kletterte hinein und ließ sich anschnallen.

Dann begann die Heimfahrt.

Draußen leuchteten die ersten Sterne.

Im Auto war es ruhig und gemütlich.

„Mama?“, fragte Bebi leise.

„Ja?“

„Ich glaube, mein neuer Sitz und ich sind jetzt Freunde.“

Mama lächelte.
„Das glaube ich auch.“

Bebi kuschelte sich zufrieden hinein.

Und noch bevor sie zuhause ankamen, war der kleine BergBiber schon wieder friedlich eingeschlafen. 💚

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