Baby

🌤️ Bebi BergBiber und der Morgen, der nicht beginnen wollte

🌤️ Bebi BergBiber und der Morgen, der nicht beginnen wollte - BergBiber GmbH

Kapitel 1: Die Decke ist heute besonders gemütlich

Die Sonne war schon längst wach.

Sie schickte ihre ersten goldenen Strahlen durch das Fenster des Biberhauses. Sie kitzelte vorsichtig die Gardinen. Sie streichelte Bebis Nase.

Aber Bebi BergBiber rührte sich nicht.

Er hatte sich tief in seine Decke eingekuschelt. So tief, dass nur noch seine kleine Nasenspitze zu sehen war.

„Bebi“, sagte Mama BergBiber sanft von der Tür aus.
„Guten Morgen.“

Keine Antwort.

„Der Kindergarten wartet schon auf dich.“

Unter der Decke murmelte es nur:
„Heute nicht.“

Mama lächelte. „Warum denn nicht, mein Schatz?“

Bebi zog die Decke noch ein Stück höher.
„Weil mein Bett heute besonders gemütlich ist.“

Und das stimmte. Es fühlte sich warm an. Sicher. Still.

Draußen war der Tag laut.
Der Tag war hell.
Der Tag wollte etwas von ihm.

Und Bebi wollte einfach nur liegen bleiben.


Kapitel 2: Fünf Minuten noch

Papa BergBiber kam herein und setzte sich auf den Bettrand.

„Weißt du“, sagte er ruhig, „jeder Morgen beginnt mit einer Entscheidung.“

„Welche?“, murmelte Bebi unter der Decke.

„Ob man ihn willkommen heißt – oder sich vor ihm versteckt.“

Bebi zog die Decke ein kleines bisschen herunter.
„Aber mein Körper ist noch müde.“

Papa nickte verständnisvoll.
„Das kenne ich.“

„Wirklich?“

„Oh ja“, sagte Papa. „Manchmal möchte ich auch einfach liegen bleiben.“

Bebi setzte sich halb auf. „Und was machst du dann?“

Papa lächelte.
„Ich verspreche mir selbst: Nur die Füße aus dem Bett. Mehr nicht.“

Bebi dachte nach.

„Nur die Füße?“

„Nur die Füße.“

Langsam schob Bebi seine kleinen Biberfüße unter der Decke hervor. Sie berührten den Boden.

Der Boden war kühl.

Bebi zog sie sofort wieder zurück.

„Zu kalt!“

Papa musste lachen.


Kapitel 3: Der Morgen will helfen

Mama brachte warme Hausschuhe.

„Vielleicht braucht dein Morgen nur ein bisschen Unterstützung“, sagte sie.

Bebi setzte die Hausschuhe an.
Das war besser.

Aber er blieb sitzen.

„Ich glaube, mein Bauch ist auch noch müde“, erklärte er.

Genau in diesem Moment zog ein Duft durch das Zimmer.

Warmer Haferbrei.
Mit Apfelstückchen.
Und ein bisschen Zimt.

Bebis Nase zuckte.

„Nur zum Riechen aufstehen“, schlug Mama vor.

Bebi überlegte.

Er stellte sich hin.

Nur um zu riechen.

Der Morgen fühlte sich plötzlich nicht mehr ganz so schlimm an.


Kapitel 4: Die kleine Morgen-Mission

Als Bebi am Tisch saß, immer noch ein bisschen verschlafen, sagte Papa:

„Was wäre, wenn du heute eine geheime Mission hättest?“

Bebi blinzelte. „Eine Mission?“

„Ja“, sagte Papa ernst. „Im Kindergarten wartet bestimmt etwas Spannendes auf dich.“

Mama nickte. „Vielleicht braucht heute jemand dein Lächeln.“

Bebi löffelte langsam seinen Haferbrei.

„Und wenn ich trotzdem müde bin?“

„Dann darfst du trotzdem gehen“, sagte Mama sanft.
„Man muss nicht immer voller Energie sein, um mutig zu sein.“

Bebi dachte lange nach.

Vielleicht war Aufstehen manchmal nicht leicht.
Aber vielleicht war es trotzdem wichtig.


Kapitel 5: Der erste Schritt ist der schwerste

An der Garderobe zog Bebi seine Jacke an.

Sein Körper fühlte sich noch ein bisschen schwer an.

„Ich glaube, ich bin noch halb im Traum“, murmelte er.

Papa kniete sich zu ihm.
„Manchmal nimmt man den Traum einfach mit.“

„Wie?“

„Indem man ihn im Herzen behält.“

Mama küsste ihn auf die Stirn.
„Du musst nicht perfekt wach sein. Du musst nur da sein.“

Bebi atmete tief ein.

Er griff nach seiner Tasche.

Und machte den ersten Schritt zur Tür.


Kapitel 6: Ein Tag, der doch schön wurde

Im Kindergarten angekommen, warteten schon seine Freunde.

Noa Nashorn rannte auf ihn zu.
„Bebi! Du bist genau richtig!“

„Wofür?“

„Wir bauen heute eine Murmelbahn!“

Max winkte ihm zu.
Isabel hatte eine neue Geschichte dabei.
Amelie hatte schon alles ordentlich sortiert.

Bebi spürte, wie seine Müdigkeit langsam verschwand.

Er lachte.
Er spielte.
Er vergaß fast, dass er morgens nicht aufstehen wollte.

Am Nachmittag, zurück zu Hause, sagte er leise:

„Mama?“

„Ja, mein Schatz?“

„Manchmal möchte ich morgens nicht aufstehen.“

Mama nickte. „Das darfst du.“

„Aber ich glaube… es lohnt sich trotzdem.“

Papa lächelte stolz.

Und Bebi verstand:

Manchmal fühlt sich ein Morgen schwer an.

Aber hinter ihm wartet oft etwas Schönes.

Und am nächsten Tag, als die Sonne wieder durchs Fenster schien,
zog Bebi die Decke noch einmal kurz über den Kopf…

…und schob dann ganz mutig zuerst seine Füße aus dem Bett. 💛

Weiterlesen

💛 Bebi BergBiber und der heimliche Herzensplan - BergBiber GmbH
Bebi BergBiber und das Geheimnis der kleinen Käfer - BergBiber GmbH

Hinterlasse einen Kommentar

Alle Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft.

Diese Website ist durch hCaptcha geschützt und es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von hCaptcha.